Corona- Hygienepauschale

Viele unserer zahnärztlichen Mandantinnen und Mandanten sind durch Covid-19 besonders hart betroffen.

Es ist daher erfreulich, dass sich die BZÄK, der PKV- Verband und Vertreter der Beihilfe auf eine GOZ- Extravergütung geeinigt haben, um den durch Covid-19 erhöhten Hygieneaufwand, insbesondere für Schutzkleidung, in den Zahnarztpraxen zumindest aufzufangen.

Dies wird durch eine seit dem 8. April 2020 – zunächst bis zum 31. Juli 2020 befristet gültige – „Corona-Hygiene-Pauschale“ in Höhe von 14,23 € je Sitzung praktisch umgesetzt.

Die Zahnärztinnen und Zahnärzte können die Gebührennummer 3010 GOZ analog zum 2,3-fachen Satz je Sitzung zum Ansatz bringen. Auf der Rechnung muss diese mit der Erläuterung

„3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand“

versehen werden.

Damit kann dieser erhöhte Hygieneaufwand jedoch nicht gleichzeitig im Rahmen einer Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 GOZ in Ansatz gebracht werden (aus anderen Gründen als dem erhöhten Hygieneaufwand ist dies natürlich weiterhin möglich).

Die GOZ – Nr. 3010 ist damit ab sofort als Analognummer im Abrechnungsprogramm anzulegen.

Für sämtliche Behandlungen zwischen dem 8. April und – zunächst – dem 30. Juli – 2020 kann diese Ziffer mit dem Faktor 2,3 abgerechnet werden. Die Abrechnungsfähigkeit gilt für jede Sitzung einmal.

(Quelle: BZÄK)